Geschichte der iGOS

Offlineleser

Das Problem ist bekannt. In einer Zeit, in der Firmen Fusionieren und Grosskonzerne ihre Fachbereiche Zentralisieren, müssen immer mehr unterschiedliche Zutrittssysteme mit einem einzigen Medium bedient werden können. Die Personen, die mit solchen Aufgaben konfrontiert werden, kämpfen mit einer Vielzahl von Herausforderungen. Sei es, dass zu wenig Platz auf dem Medium vorhanden ist, dass Medien nachsegmentiert werden müssen oder dass mehrere Segmente an erster Stelle auf dem Medium stehen sollen.

Ein herstellerneutraler Standard ist also gefordert.

Im Oktober 2015 trafen sich erstmals Vertreter von verschiedenen Endanwendern, um diese Herausforderung zu besprechen. Zunächst wurden die Anforderungen an ein solches Standardsegment definiert, anschliessend wurde geprüft, ob diese Anforderungen auf technischer Ebene erfüllt werden können. Im Verlauf dieser Workshops kam der Standard des Vereins „Open Security Standard OSS e.V.“ in den Fokus der Endanwender. Nach einer genaueren Prüfung des Standards erkannten die Endanwender dessen Qualitäten und entschieden sich, in Zukunft auf das OSS-Standard Segment zu setzen.

Die lose Gruppierung von Endanwendern nennt sich heute „Interessengruppe Offline-Standard iGOS“ und bekennt sich seit dem Januar 2016 offiziell dazu, den Standard OSS zu unterstützen und seine Verbreitung zu fördern. Zudem will die iGOS gegenüber der OSS als Sparringpartner auftreten und möglichst aktiv an der weiteren Entwicklung des existierenden Standards mitarbeiten. Die iGOS hat bewusst darauf verzichtet, sich eine Rechtsform (offizieller Verein oder ähnliches) zu geben, um allen Arten von Endanwendern eine einfache Teilnahme beziehungsweise Austritt zu ermöglichen.